Foto: Michael Mahlke

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Alte Werkzeuge neu entdeckt: Monochrome Fotografie im digitalen Zeitalter

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In letzter Zeit mehren sich die Möglichkeiten, gute monochrome Fotos auf den digitalen Monitoren zu zeigen.

Der Spaßfaktor kehrt zurück, der die Chemie- und Alchemiefans des analogen Zeitalters zu kreativen Leistungen beflügelte.

Vor einiger Zeit habe ich auf zwei Bücher hingewiesen, die zeigen, wie man gut und umfassend digital monochrom fotografieren kann.

Dort möchte ich ansetzen und einige Software-Produkte besprechen jenseits von Adobe und den Nik-Filtern.

Denn dies sind die mit Abstand teuersten Produkte und man muß sich die Frage stellen, ob es erforderlich ist und vor allem auch die beste Wahl.

Dieser Artikel ist kein Test sondern ein Einblick in das, was mir aufgefallen ist.

Wäre es ein Test, würde ich klare Kriterien für die Vergleichbarkeit haben. Die gibt es aber nicht mehr, weil es verschiedene Zugänge gibt. Wer vorgefertigte Module mag arbeitet anders wie der, der aus einem Foto langsam etwas machen will. Wer Photoshop liebt arbeitet anders wie der, der Photoshop zum Kotzen findet. Daher mögen meine Eindrücke Sie lesend berühren und Ihnen ermöglichen, dann Hui oder Pfui zu schreien!

Beginnen möchte ich mit Monochromix.

Das Programm Monochromix für Windows ist mit der Erfahrung einiger Jahre analoger Fotografie erstellt worden.

Es hat einen entscheidenden Vorteil.

Man kann digital so tun als ob man analog im Labor wäre.

Wer früher analog mit Chemikalien gearbeitet hat, der findet sich sofort zurecht.

Wer digital beginnt, versteht wahrscheinlich ziemlich schnell, warum es analog so viel Spaß gemacht hat, Schwarzweissfotos zu erstellen.

Man geht von oben nach unten vor und jeder Regler entspricht quasi einem Arbeitsgang im Labor.

So einfach und so schnell kann man daher monochrome Fotos erstellen, die dann fein aussehen und wirkungsvoll sind.

Als nächstes möchte ich auf  Arcsoft Photostudio 6 hinweisen.

Das Programm ist zwar etwas umfangreicher, aber das muß nicht unbedingt stören.

Dort gibt es den Menüpunkt Magic Film, der sehr gut durchdacht ist.

Da geht es um analoge Filme.

Man wählt einen aus und danach wählt man die zusätzlichen Bildeigenschaften.

Arcsoft hat einen eingebauten Browser, der es ermöglicht, innerhalb von Windows oder Macs Fotos zu finden.

Das ist aber nicht alles. Zusätzlich ist noch eine komplette Bildbearbeitung integriert.

Das wiederum kann man aber so und so sehen. Monochromix wird auch als Modul von Fixfoto angeboten. Während man bei dieser Software wählen kann, muß man bei Arcsoft alles kaufen. Daher ist es eine Überlegung wert neben Monochromix auch auf Fixfoto zu schauen.

Weiter geht´s.

Ich mag besonders ACDsee, weil ich mit dieser Software quasi digital aufgewachsen bin.

Deshalb will ich auch auf die aktuellen Varianten ACDsee PRO ab Version 7 oder 8 hinweisen.

Eine total gute Dateiverwaltung wurde gekoppelt mit hervorragenden Werkzeugen für die Erstellung und Bearbeitung monochromer Fotos. Hinzu kommen die sehr guten Möglichkeiten durch die Effektfilter, die wie Presets sind.

Während diese drei Programme bewährte Werkzeuge sind, die lange gepflegt wurden, gibt es auch neue gute Software.

Dabei handelt es sich meistens um Module einer ganzen Softwarekiste.

Zu nennen sind die Topaz Software Tools, die OnOne Suite und die DXO Labs photo software.

Jede dieser „Suiten“ hat auch ein Modul, das kostenfrei gestestet werden kann (wie auch die vorher genannte Software).

So kann man ein Gefühl dafür entwickeln, ob die monochrome Bildbearbeitung mit dem jeweiligen Softwareansatz den eigenen Arbeitsweisen entgegen kommt.

Die Preise variieren, es gibt monatliche Aktionen und manche Produkte werden auch auf dem deutschen Markt eingedeutscht von anderen Anbietern angeboten, so daß etwas Recherche helfen kann, viel Geld zu sparen.

Über die großen marktführenden Programme wollte ich hier nicht schreiben, weil sie nicht unbedingt die klügsten und besten Lösungen in meinen Augen anbieten.

Aber auch das muß jeder für sich ausprobieren.

Viel Spaß!

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