Foto: Michael Mahlke

Foto: Michael Mahlke

Nach Leica – Fotografie im 21. Jhrdt.

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175 Jahre Fotografie, davon ein großer Teil verbunden mit dem Namen Leica.

Ohne Leica ist die Fotografie für viele Menschen im 20. Jhrdt. nicht denkbar gewesen.

Ohne Spiegelreflexkamera aber auch nicht.

Und da waren dann andere Firmen wesentlich wie Contax, Pentax, Canon, Nikon, Fuji und Olympus.

Und heute?

Heute sind wir in der Zeit der neuen Namen angekommen.

Samsung, Panasonic und Sony sind die Namen der neuen Mitspieler im 21. Jhrdt. Sie werden wohl nicht die einzigen bleiben.

Sie kommen zu den anderen hinzu und haben den Vorteil, digitale Technik nicht nur für Kameras sondern auch für Smartphones, Handys, Computer und andere Geräte anzubieten.

Damit ist die Fotografie kein Spezialgebiet mehr sondern ein Realgebiet visueller Kommunikation im Alltag fast aller Menschen in technisch entwickelten Zonen der Erde.

Leica gibt es auch noch in der Nische aber nicht mehr für die Masse. Die Firma setzt Im Kern auf sehr teure fotografische Instrumente mit Alleinstellungsmerkmalen, die aber auch nur digitale Fotos machen. Daher ist der soziale Wert entscheidend:

  • Fotokameras als Statussymbole sind für eine Reihe von Menschen noch sehr wichtig. Daher haben Modelle mit diesen Attributen auch ihren Markt.
  • Fotokameras mit Sammlereigenschaften sind für eine Reihe von Menschen auch noch sehr wichtig. Daher haben limitierte Modelle auch ihren Markt.
  • Fotokameras mit neuster Technik sind für viele Menschen sehr wichtig. Der Glaube neu sei immer besser ist weit verbreitet. Daher haben Innovationen, egal wie minimal, immer ihren Markt.

Neben diesen drei Eigenschaften gibt es aber noch die Alltagspraxis, um durch das Medium in Gruppen mitzumachen. Und da haben dann die Kameras einen Wert, die besonders schnell und einfach sind.

Aus meiner Betrachtung heraus ist die Frage der Fotografie heute nicht mehr primär mit technischen Fragen verquickt sondern eher mit sozialen Fragen.

Es geht aber nicht um die soziale Frage im historischen Sinne, das waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen.

Es geht dabei heute um sozialen Status und praktische Kommunikation.

Und das ist dann das, was die Masse beschäftigt. Je mehr Menschen desto wichtiger die Abgrenzung schon bei kleinen Dingen, digital und real.

Denn visuelle Kommunikation findet dort statt, wo die Masse ihre Fotos zeigt. Das sind die social Networks, das ist das Internet als Plattform.

Dafür braucht man dann schnelle und einfache Lösungen mit den kleinsten gemeinsamen Nennern.

So bietet das 21. Jhrdt. viel Platz für Fotografie und fotografische Lösungen.

 

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