Stadtfotografie - Straßenfotografie - Architekturfotografie

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Warum Fotomonat NICHT bei Facebook ist und SEO oft sinnlos

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Facebook verkauft die Verhaltensdaten seiner Nutzer

„Ich will auch nicht, dass jemand bei mir mitliest“, schrieb kürzlich der Apple-Chef Tim Cook. Das ist der wichtigste Grund, warum ich mit fotomonat nicht bei Facebook bin.

Wer etwas über Dokumentarfotografie erfahren will, der soll nicht überwacht und analysiert werden und schon gar nicht sollen diese Daten dann auch noch verkauft werden. Ich kann damit die Welt nicht ändern. Aber ich kann mit meiner Haltung meine Welt formen und eine „überwachungsfreie“ Zone anbieten.

Hinzu kommen aber noch andere Gründe.

Wenn ich die Artikel auf Facebook veröffentlichen würde, müßte ich sogar dafür bezahlen, daß alle meine Freunde sie sehen.

Das nennt sich Reichweite kaufen.

Ich würde also einen hochrelevanten Fachartikel anbieten und müßte für die Verbreitung Geld bezahlen?!

Wie soll das denn gehen? Geht also gar nicht für mich.

Daher habe ich auch keine „Freunde“ auf Facebook, die hier zu sehen sind. Denn diese Freunde wären kostenlos gar nicht erreichbar. Für Fachseiten mit hoher Relevanz wie hier ist das also alles völlig sinnlos.

Und wenn ich mich irgendwo vorstelle, dann werde ich sofort nach meinen Followern auf Facebook gefragt. Dann frage ich zurück ob sie mir die Facebookseite und die Reichweitenerweiterung bezahlen und dann ist sofort Schluß. Es ist eben eine seltsame Zeit voller Widersprüche.

Suchmaschinen mögen diese Webseite sehr, weil sie ihre Werbung um die Suchergebnisse gruppieren können und so auch von meinen kostenlosen substanziellen Artikeln profitieren.

Aber dafür muß ich nicht so wie bei Facebook bezahlen, sondern es ist ein Austausch von Dienstleistungen. Sie listen mich vorne wegen meiner Singularität und ich akzeptiere bei ihnen die Werbung drumherum.

Sollte ich irgendwann dafür zahlen müssen, auch dort gefunden zu werden, wird es wohl andere Angebote geben.

Mittlerweile klauen Suchmaschinen ja im Previewmodus das gesamte Web, so daß Monopole sichtbar werden, die quasi eine Enteignung betreiben. Da habe ich noch keine Antwort drauf und weil sie Fotos (und Texte?) zwischenspeichern ohne mich zu fragen.

Hinzu kommt man muß auch die Grenzen von Suchmaschinen sehen, auch von google.

Das ist aber noch nicht alles.

173381 Hits bei einem Besuch

Die einzige Auswertung bei mir findet über die webalyzer Software statt. Da kann man zwar IPs sehen aber man weiß nie wer das ist.

Wer wie ich nicht nur tagesaktuelle Artikel sondern fachlich aktuelle Infos hat, der hat natürlich weniger Klicks als die großen Webseiten – aber das sind für Fachseite(n) sehr hohe Klickzahlen. Dabei geht es eben um Relevanz und nicht um Reichweite.

Eine Thema mit 1 Million Interessenten und 10.000 Visits (= 1 Prozent) ist relativ wenig, ein Fachthema mit 10.000 Interessenten und 1.000 Visits (= 10 Prozent) ist relativ viel.

In meinem Webseitenverbund gibt es täglich einige tausend Besucher. Die kommen weil sie etwas suchen über Fotografie, Streetphotography oder Dokumentarfotografie oder Bücher oder Lebensversuche oder Reisen. Neuerdings habe ich fast alle Seiten (fast alle) umgestellt auf nicht mehr knackbare Systeme. Ich bin zurückgekehrt zu den elementaren Eigenschaften des Internets, nämlich Text und Grafik bzw. Foto.

Seitdem geht es mir digital ziemlich gut, weil ich nicht ununterbrochen Probleme mit Browsern, veralteten Flash- oder Html-Versionen oder sonstwas habe. Purer elementarer Text und Fotos, die wirken sollen, weil sie so zu sehen sind wie sie sind.

Aber dann gibt es doch noch Überraschungen.

Eine Ip versuchte doch echt bei einem Besuch mehr als 173tausend Mal sich einzuloggen. Das ging auf der Webseite gar nicht aber das änderte nichts am Ausprobieren.

Da lobe ich mir dann meinen Provider. Er zeigt eben nur einen Besuch an. Damit ist die Aussage wie viele Besucher kommen (visits) viel seriöser als die Aussage, wie viele Hits man hat. Ich bin wie andere auch vielfältiger Hit-Millionär. Dafür kann ich mir aber nichts kaufen.

Und es gibt noch etwas. Ich erhalte immer mehr Besuche von immer mehr Bots, die ich dann später gut aussortieren kann und von echten Besuchen unterscheiden kann. Beim Zurückverfolgen kommen dann Webseiten mit Aussagen wie „Entdecken Sie, was ihre Konkurrenz macht“ oder „Analysieren sie welche Themen aktuell sind“ oder ähnliches.

Ich frage mich, wie die das machen wollen.

Sie können wie verrückt an einem Stück immer wieder meine Seiten neu laden und dann gucken wie viele Kommentare ich habe und wie viele Verlinkungen auf mich verlinken.

Und was sagt das aus?

Gerade zu Kommentaren habe ich mich umfassend geäußert.

Hier  wird gelesen  und die, die kommen, wollen lesen und nicht schreiben. Sie wollen auch keine Artikel verlinken. Sie wollen Infos zu ihren Fragen im Kopf.

Es gibt ja den Trick über Gewinnspiele und Aktionen nach dem Motto „Wenn du im Kommentar auf deinem Blog auf meinen Blog verlinkst, dann gewinnst du was“ bei Suchmaschinen aufzusteigen, weil dann eben mehr Backlinks auf eine Seite zeigen. Das ist auch so was Sinnloses, weil es nur darum geht, dies alles zu produzieren, um auf einer Suchmaschine weiter vorne zu sein.

Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten. So könnte ich – wie andere das machen – meine online-Bücher mit Werbung versetzen und daraus Fotogalerien erstellen, bei denen nach zwei Fotos oder Seiten ein Werbebanner kommt. Mache ich aber nicht.

Damit würde ich nach meiner Rechnung die puren Zahlen um den Faktor zehn erhöhen.Das heisst für mich umgekehrt, daß man bei den anderen Angeboten, die das tun, die Zahlen durch zehn teilen muß…

Nun gut. Hier geht es um Fotografie als Teil unserer Zeit und hier geht es um das Thema Fotografie in sozialen Zusammenhängen.

Es geht um die sozialen Gebrauchsweisen der Fotografie, um Fotografie und Gesellschaft und die Themen der Zeit, den Zeitgeist.

Gute Gedanken und gute Fotografie – und die Frage, was aktuell „gut“ ist.

Wer nach mir sucht wird mich finden. Und weil es hier so ist wie es ist, ist es auch ganz entspannt und ohne Druck gewachsen.

Vielleicht ist es Idealismus, vielleicht ist es naiv, vielleicht ist es aber auch nur so möglich, weil sich alles aus der jeweiligen Sache selbst ergibt.

Nachtrag:

Man glaubt es nicht.

Während ich hier echte Zahlen präsentiere kommt nun raus, daß die IVW Zahlen „gepuscht“ werden.

Das bedeutet für mich, meine Webseite ist hochrelevant und gut besucht ohne Tricks.

Text 1.1

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